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Thema: Taping Teil II

Diese Woche geht es weiter mit dem Thema Taping. Letzte Woche habe ich euch eine kleine Einführung in diesen sehr interessanten Bereich gegeben und möchte jetzt etwas tiefer in die Materie für bzw. mit euch einsteigen.

Die Ziele die durch die Anlage eines Tapes erreicht werden können, habe ich bereits letzte Woche aufgezählt, jetzt möchte ich euch etwas über die genauen Bereiche, Indikationen und Kontraindikationen berichten. Wer sich dabei unsicher ist, ob ein Tape in Frage kommt oder nicht sollte einen Arzt oder Therapeuten fragen.

Zu den vielen Bereichen in denen ein Tape in Frage kommt gehören...

• Verspannte Muskulatur

• Schwache Muskulatur

• Gelenke die überlastet sind

• Gewisse Schwellungen und Blutergüsse

• Generelle Schmerzen z.B. Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, Armschmerzen, Schmerzen in den Beinen (Hüfte / Knie/ Sprunggelenk), Kapaltunnelsyndrom,

• Gewisse Problematiken mit dem Lymphsystem

• Narben die Probleme bereiten

Die Kontraindikationen bzw. wann man sich kein Tape anlegen lassen sollte...

• Offene Wunden und Verletzungen

• Nicht richtig verheilte Narben

• Hautallergien ⇒ Acryl

• Knochenbrüche

• Gewisse Hauterkrankungen z.B. Neurodermitis

• Wenn Blutverdünner eingenommen werden

• Diabetes mellitus

Somit kann ein Tape als präventive Maßnahme zur Vorbeugung angelegt werden um Überbelastung zu vermeiden oder ein Verletzungsrisiko zu verringern. Dies spielt meist bei sportlichen Aktivitäten eine Rolle oder bei bevorstehenden, anstrengenden und außergewöhnlichen Tätigkeiten. Vor allem aber wird das Taping in der Rehabilitation angewendet, bei Verletzungen oder Schmerzen kann es die Heilung fördern. Da eine Tapeanlage die Durchblutung verbessert und die Muskulatur unterstützen und entlasten kann. Wie genau das geht, erkläre ich euch in einem weiteren Teil etwas detaillierter.

Nun kommen wir noch zu den Faktoren die Einfluss auf Wirkung des Tapes haben…

• Form bzw. Zuschnitt des Tapes

• Farbe

• Richtung des Zuges

• Zugstärke

Diese Faktoren (außer unbedingt der Faktor Farbe) haben somit die ausschlaggebende Wirkung bzw. machen den Unterschied aus. Wird ein Tape mit zu geringer Zugstärke angelegt, kann es evtl. das Gelenk nicht richtig unterstützen. Genau anders kann es sein, wenn ein Tape mit zu viel Zugstärke angelegt wurde, kann es zu Schmerzen kommen oder den eigentlichen Sinn total verfehlen. Jeder Bereich hat somit seine eigene und individuelle Technik, wie ein Tape angelegt werden sollte.

Nächste Woche geht es weiter mit diesem interessanten Thema, dann werde ich genauer auf die verschiedenen Einsatzbereiche eingehen und euch ein paar Bespiele aufführen.