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Thema: Taping Teil III

Es geht diese Woche mit dem Thema „Taping“ weiter. In den letzten zwei Wochen habe ich euch schon einiges darüber berichtet. Da dieses Thema doch sehr umfangreich und interessant ist, schreibe ich diese Woche noch einen dritten Teil, um dadurch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Tapings aufzuzeigen.

Es gibt wie in dem letzten Teil erwähnt, einige Faktoren, die ein Tape bei der Wirkung beeinflussen bzw. erzielen kann. Nun möchte ich euch die Bereiche aufzeigen, in denen die Anlage des Tapes eine positive Wirkung erzielen kann.

Die Anlage eines Tapes kann bei Problematiken der Muskulatur angewendet werden. Hauptsächlich sind es Verspannungen die uns Probleme machen und zu Schmerzen führen, da wir uns oft einseitig und falsch belasten oder eben überlasten. Somit kann ein Tape zur Entlastung oder zur Aktivierung der Muskulatur angelegt werden, abhängig davon was genau das Problem ist.

Ebenso kann ein Tape bei Problemen mit den Bändern und Gelenken angelegt werden. Das Tape hat dabei eine unterstützende und stabilisierende Wirkung und bringt somit etwas Entlastung und Stabilität in den geschwächten und überstrapazierten Bereich.

Bei Schwellungen und Blutergüssen kann auch die Anlage eines Tapes Abhilfe schaffen. Durch die Anlage eines Lymphtapes kann das Lymphsystem die Schwellung besser abbauen und schneller zu einer Regeneration der betroffenen Stelle führen.

Oft gibt es auch nur eine bestimmte Stelle, die uns einfach nur weh tut, dabei kann ein Tape bei der punktuellen Schmerzreduktion oft ganz gut helfen. Die Schmerzreduktion wird durch eine Entlastung, eine Druckminderung sowie durch eine verbesserte Durchblutung und einen verbesserten Lymphabfluss erzielt.

Zu guter Letzt gibt es noch die Möglichkeit die verschiedenen Arten der Tapeanlagen bzw. mehrere Bereiche zu kombinieren. So können punktuelle Schmerzen in Kombination mit einer Schwellung durch zwei verschiedene Tapeanlagen behandelt werden. Möglich ist auch eine Kombination aus einem Gelenktape, das zur Stabilisierung angelegt wird und einem Muskeltape, das zur Schmerzlinderung bei verspannter Muskulatur angewendet wird.

Somit ist es möglich bei unheimlich vielen Problematiken in den Bereichen des aktiven und passiven Bewegungsapparates und des Lymphsystems zu verwenden. Es gibt viele Techniken, Methoden und Anlagen die man ausprobieren kann. An sich bekommt man heute ja auch überall die Taperollen günstig zur Eigennutzung zu erwerben. Allerdings ist es wichtig vorab zu testen, ob man das Material verträgt, das man durch die Anlage eines Tapes keine Schmerzen, unangenehmes Gefühl, Unwohlsein oder ähnliches verspürt. Als Leihe „einfach mal“ ein Tape zu setzen finde ich tatsächlich nicht sinnvoll, da man vieles beachten muss und falsch machen kann. Meist kann man nicht so viel kaputt machen (es sei denn man legt das Tape zu fest an), allerdings kann es dann vielleicht nicht die Wirkung erzielen, die es eigentlich könnte und wir urteilen zu schnell und denken, dass ein Tape gar nichts bringt. Wer sich deshalb unsicher ist, sollte sich diesbezüglich von einem qualifizierten Therapeuten behandeln lassen.