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Thema: Blutdruck

Ergänzend zu den Themen der letzte Woche, in denen ich über das Gefäßsystem berichtet habe, möchte ich heute etwas zu dem Blutdruck erzählen.

Durch das Schlagen bzw. die Bewegungen unseres Herzens, wird das Blut in unserem, Gefäßsystem ständig bewegt.

Unser Herzmuskel saugt das von den Lungen kommende und mit Sauerstoff angereicherte Blut an und pumpt es durch die Arterien in den ganzen Körper zu den Organen. Über die Venen, wird dann das sauerstoffarme Blut zum Herzen zurück transportiert.

Es gibt verschiedene Bereiche in unserem Blutkreislauf mit unterschiedlichen Druckverhältnissen.

Als Blutdruck wird der Druck bezeichnet, der in dem bestimmten Abschnitt des Herz-Kreislauf-Systems herrscht. Der Blutdruck von dem wir immer hören und sprechen ist der arterielle Blutdruck in den größeren Arterien, der meist durch eine Messung an der Oberarmarterie ermittelt bzw. gemessen wird.

Also kurz gesagt, ist der Blutdruck der Druck des Blutes in einem Blutgefäß.

Aber nicht immer bzw. nur ist der arterielle Blutdruck wichtig. Klinisch können auch folgende Blutdrücke in anderen Gefäßabschnitten von Bedeutung sein:

• Pulmonalarteriendruck → Druck der Lungenarterie

• Pfortaderblutdruck → Lebervenenverschlussdruck

• Zentralvenöser Druck → Druck des zentralen Venensystems

Der arterielle Blutdruck wird bestimmt bzw. ist von folgenden Faktoren abhängig:

• Die Blutauswurfleistung des Herzens → das Herzminutenvolumen

• Der Widerstand der Blutgefäßröhren

• Das Fassungsvermögen des Gefäßsystems

• Die Dehnbarkeit des Gefäßsystems

Gemessen wird der arterielle Blutdruck mit einem Blutdruckmessgerät oder Stethoskop durch eine Druckmanschette am Oberarm. Die Einheit in der gemessen wird ist mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) und abgekürzt wird der arterielle Blutdruck oft mit RR (Scipione Riva Rocci). Bei einer Blutdruckmessung werden jeweils zwei Werte angegeben bzw. bestimmt, diese sind der systolische & der diastolische Wert. Die Systole ist dabei die Anspannungs- & Auswurfsphase des Herzens und gibt die Druckleistung an. Die Diastole ist die Entspannungs- & Füllungsphase des Herzens, in dieser Phase erschlafft der Herzmuskel und das Herz kann sich wieder mit Blut füllen.

Wie hoch oder niedrig der Blutdruck ist, ist abhängig von den Anforderungen und kann deshalb sehr veränderlich sein.

Der Blutdruck steigt…

• Psychischer Stress

• Körperlicher Arbeit & Sport

• Schmerzen

• morgens

• bei erhöhter Herzkraft

• bei dickflüssigem Blut

• bei zunehmender Blutmenge

• bei engeren Gefäßen

• durch das älter werden

 

Der Blutdruck sinkt…

• nachts

• bei nachlassender Herzkraft

• bei dünnflüssigem Blut

• bei abnehmender Blutmenge

• bei weiteren Gefäßen

• manchmal wenn man von der Liegeposition in den Stand wechselt

Folgend die Klassifikation und Richtwerte zur Höhe des Blutdrucks.

Da ich ja weiterhin noch bei den Basics bin und euch erstmal ein paar Grundlagen näherbringen möchte, werde ich noch nicht auf Erkrankungen oder Folgen eingehen. Step by Step gehen wir durch unseren Körper und dann wird der Rest folgen…seit gespannt!!!