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Thema: Das Auge

Heute beschäftige ich mich wieder mit der Anatomie unseres Körpers, diese Woche geht es speziell um unser Auge.

Das Auge ist ein Organ bzw. stellt einen Sinn unseres Körpers da, nämlich das Sehen. Ich widme mich aber heute erst einmal speziell dem Auge, in einem nachfolgendem Blog-Beitrag, werde ich mich dann mit dem Sehen genauer beschäftigen.

In der Regel, hat jeder Mensch zwei Augen. Ein Auge an sich nennt man den Augapfel der rund ist. Die runde Kugelform, entsteht durch die gallertartige Flüssigkeit im inneren des Auges, den so genannten Glaskörper. Unsere Augen bestehen aus mehreren Schichten. Die Lederhaut ist weiß und schützt das Auge bzw. bildet eine Schutzschicht. Im vorderen Teil des Auges, geht sie in die Hornhaut über. Die Hornhaut ist in der Regel glasklar und mit Flüssigkeit, genauer genommen mit Tränenflüssigkeit, behaftet. Des weiteren besteht das Auge noch aus der Aderhaut, die aus vielen Blutgefäßen besteht und das Auge somit mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt und noch der Netzhaut.

Die Hornhaut und die Linse, die hinter der Hornhaut liegt, haben die Aufgabe, das Licht zu brechen. Zwischen der Linse und der Hornhaut liegen die Augenkammern, hintere & vordere Augenkammer mit Flüssigkeit (Kammerwasser) gefüllt, die das Licht bricht und Nährstoffe über die Venen in die Linse transportiert und Schadstoffe abtransportiert bzw. ausspült. Dieses System bestimmt auch den Augeninnendruck. Die Hornhaut und die vordere Augenkammer brechen das meiste Licht, die Linse übernimmt dann die Feinarbeit. Die Brechung des Lichtes wird benötigt, um Gegenstände scharf sehen zu können. Somit gelangt Licht in unsere Augen.

Die Linse ist transparent und verändert die Form und Größe bei der Fokussierung von Gegenständen. Dieses Bild, von dem fokussierten Gegenstand, wird dann auf die Netzhaut projiziert. Somit ermöglicht uns die Netzhaut das eigentliche Sehen. Die Netzhaut besteht unteranderem aus vielen Stäbchen-& Zapfenzellen. Gemeinsam wandeln sie die eintreffende Lichtenergie in Nervensignale um. Die „Stäbchen“ reagieren auf Licht und die Zapfen sind für die Farben und das Erkennen von kleinen Details zuständig. Über den Sehnerv gelangt dann das Bild, über Nervenimpulse,  zum Gehirn, dort werden dann alle Informationen weiterverarbeitet.

Im vorderen Bereich des Auges, gibt es noch den Ziliarkörper, seine Aufgabe ist es, die Linse scharf zu stellen und fokussiert. Er besteht zu einem Teil aus eine Art Ringmuskel. Bei An- oder Entspannung verändert sich die Form der Linse und das Licht wird unterschiedlich stark gebrochen, je nach dem was wir uns in diesem Moment anschauen wollen und wie weit es entfernt von uns ist. Diese Arbeitsweise des Auges wird auch Akkommodation genannt (dazu erfahrt ihr bald mehr).

Auf der Linse drauf, befindet sich die Iris, der schöne farbige Teil unseres Auges. Der schwarze Punkt in unserem Auge ist die Pupille und ist eigentlich nur ein Loch, durch das Licht in unser Auge gelangen kann. Die Größe der Pupille ist abhängig davon wie stark sich die Iris zusammenzieht, da sie wie eine Art Muskel kontrahieren kann. Wenn es z.B. sehr dunkel ist probiert die Iris viel Licht in das Auge zu lassen, sie zieht sich zusammen und somit wird dann die Pupille größer. Wenn es im Gegensatz dazu sehr hell ist, benötigt das Auge, nicht so viel Licht, um gut zu sehen, und die Pupille wird kleiner und die Iris breitet sich aus und schützt somit das Auge vor zu viel und zu starkem Licht.

Nun habt ihr jetzt erstmal einen Einblick in unser Auge bekommen, im nächsten Teil erfahrt ihr dann mehr über das Auge und das Sehen.